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Richtfest Christian-Weiss-Siedlung

© Iman Muhamadi

Im Mai vergangenen  Jahres war der Spatenstich,  am 23. Oktober luden jetzt GAG, der beteiligte Investor Inwoca und die Stadt Ludwigshafen zum Richtfest in die neue Christian-Weiß-Siedlung. Rund 170 Gäste versammelten sich zum Dank an die beteiligten Firmen, darunter die Stadtspitze, Projektbeteiligte und Bewohner der umliegenden Häuser. Auf dem Gelände über 10.000 Quadratmeter großen Gelände zwischen Saarland-/Sebastian-Bach- und Kurfürstenstraße entstehen insgesamt 164 neue Mietwohnungen. 86 Wohnungen errichtet die GAG, darunter eine Senioren-WG, 78 baut die Inwoca. Die aktuellen Gesamtbaukosten belaufen sich auf 40 Millionen Euro. Die GAG investiert für die 86 Wohnungen, darunter eine Senioren-WG und die anteilige Tiefgarage rund 23 Millionen Euro. Die Bezugsfertigkeit ist für das dritte Quartal 2018 anvisiert. „Das heutige Richtfest markiert einen großen Schritt in Richtung Fertigstellung dieses schönen, neuen Quartiers mit grünem Innenhof. Die künftigen Bewohner können sich auf ein innerstädtisches Wohngebiet von hoher städtebaulicher und architektonischer Qualität mit erstklassiger Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel freuen“, so GAG-Vorstand Ernst Merkel.

In den beiden Bauteilen der GAG (BT 2 und BT5) am zukünftigen Markus-Sternlieb-Platz, entlang der Saarland- und in der Kurfürstenstraße werden gibt es Zwei – bis Vierzimmerwohnungen in Größen zwischen 54 und 130 Quadratmetern. Die anfänglichen Nettokaltmieten belaufen sich auf 8,20 €/m² im Bauteil 2 und 9,50 €/m² im Bauteil 5, die Senioren-WG liegt bei  7,80 €/m². Aktuell sind nur noch wenige Wohnungen frei, darunter zwei in der Senioren WG.

In den Jahren 1927 bis 1931 plante Markus Sternlieb, der erste Baumeister Ludwigshafens und technischen Vorstand der GAG, drei große Wohnquartiere: Die Ebert-, die Westend- und  die Christian-Weiß-Siedlung. Zusammen schuf er damit in Zeiten akuter Wohnungsnot 1170 Wohnungen für die Stadt. Von den drei großen Siedlungen hat die GAG in den letzten Jahren die ersten beiden durch umfangreiche Modernisierungsarbeiten energetisch auf den neuesten Stand gebracht und den heutigen Wohnbedürfnisse angepasst. Bei der Christian-Weiß-Siedlung entschied man sich aufgrund der schlechten Bausubstanz 2007 für einen Rückbau. Auf diese Weise wurde der Weg frei für die Entwicklung eines modernen Stadtviertels.