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Wie wohnt sich’s denn so Frau Weber? – Neubauten in der Ostpreussen- und Ebernburgstrasse

© Christian Buck

FRISCH EINGEZOGEN – Im Mai/Juni sind die ersten Mieter in die gerade fertiggestellten Neubauten in der Ostpreußen- und Ebernburgstraße eingezogen. Insgesamt 84 Wohnungen stehen dort jetzt im preisgünstigen Mietsegment zur Verfügung. Allein in der Ostpreußenstraße gibt es ein Wohnungsgemisch von 56 Zwei- bis Vierzimmerwohnungen zwischen 50 und 90 Quadratmetern, die den neuen Bewohnern übergeben wurden. Eine von ihnen ist K. Weber. Wir haben die junge Frau besucht und wollten wissen, wie es ihr so geht in der neuen Wohnung.

Wir treffen sie in ihrer, mit viel Liebe und Sorgfalt eingerichteten, Zweizimmer-Erdgeschosswohnung. Rund 60 Quadratmeter, vom Wohnzimmer aus führt eine kleinen Terrasse in den grünen Innenhof. Auf den ersten Blick eine ganz normale Wohnung. Erst beim genaueren Hinschauen, fallen einige Besonderheiten auf: die ebenerdige Dusche im Bad, breitere Türen und eine herabgesetzte Sprechanlage. K. Weber ist seit einem Unfall vor sechs Jahren auf den Rollstuhl angewiesen. „Bislang habe ich im Hochparterre gewohnt, ich konnte also nie ohne fremde Hilfe die Wohnung verlassen. Deshalb bin ich superglücklich über das Mehr an Freiheit, das ich jetzt hier habe. Anfänglich gab es ein paar Dinge, die für mich mit meiner Bewegungseinschränkung nicht praktikabel waren. Aber die GAG hat da noch einiges nachträglich verbessert, bis auf die Rolläden“, so die Neunundzwanzigjährige. Besonders gut gefalle ihr die offene Wohnküche, die viel Bewegungsfreiheit bietet und der schöne alte Baumbestand draußen. Und überhaupt sei es natürlich auch unter energetischen Aspekten klasse in einem Haus zu wohnen, das dem neusten Stand der Technik entspreche. Mit dem Aufzug komme sie außerdem ganz barrierefrei in den Keller und der Parkplatz sei auch nicht weit.

Mit extrem niedrigen Baukosten hat sie zwei Pilotprojekte in Mundenheim und der Gartenstadt auf den Weg gebracht. Das ermöglicht für die jetzigen Bewohner sehr geringe Mietpreise und das bei zeitgemäßen und zukunftsfähigen Wohnstandards.

„Mit den beiden Pilotprojekten in der Ebernburgstraße und in der Ostpreußenstraße haben wir Neuland betreten. Durch intensive Planungen und lösungsorientierten Austausch mit Vertretern des Baugewerbes, einschließlich einer Landesförderung, sind wir jetzt in der Lage die Mietwohnungen dort zu einem Preis von 5,35 €/m² anzubieten“, so GAG-Vorstand Ernst Merkel.

Zum gleichen Zeitpunkt sind auch in der Ebernburgstraße 28 Zwei- bis Vierzimmerwohnungen zwischen 60 und 95 m² übergeben worden. Für beide Standorte gibt es bereits Folgeprojekte. In der Ostpreußenstraße ist ein zweiter Bauabschnitt mit weiteren 56 auf dem Nachbargrundstück in Arbeit. Auf dem jüngst von der GAG erworbenen Areal in der Brunhildenstraße 10 soll noch dieses Jahr mit dem Bau von 27 Wohnungen im niederen Mietpreissegment begonnen werden. Insgesamt investiert die GAG rund 19,7 Millionen Euro in die Projekte des sozialen Wohnungsbaus. „Es ist uns wichtig, mit dem 2015 begonnen Neubauprogramm eine breite Palette neuer Wohnangebote in unterschiedlichen Stadtteilen und verschiedenen Miethöhen anzubieten. Auch im mittleren bis gehobenen Segment, wie in der Mundenheimer Kurve oder der Christian-Weiß-Siedlung, gibt es eine hohe Nachfrage“, so Merkel abschließend.