Ab dem 1. Mai leitet Rosario Cammalleri unseren Fachbereich für Immobilien, Projektentwicklung und Eigentumsverwaltung.
Die bisherige Fachbereichsleiterin Sonja Müller-Zaman verlässt dann nach 43 Dienstjahren die GAG, bleibt aber weiterhin als Geschäftsführerin der LUCity Entwicklungs-GmbH tätig. Ein guter Zeitpunkt, um im Gespräch mit den beiden einen Blick zurück und voraus zu werfen.
GAG: Frau Müller-Zaman, Sie haben den Fachbereich gegründet. Wie hat er sich über die Jahre entwickelt?
Sonja Müller-Zaman: Ich übernahm zunächst die Sachgebietsleitung „Grundstücksverwaltung“. In dieser Zeit, Anfang der 90er-Jahre, konnte die GAG Grundstücke erwerben, die ihr heute als letztes mögliches Bauland zur Verfügung stehen.
Gleichzeitig starteten wir damals mit dem Verkauf von Wohnungen. Anschließend kam noch der Vertrieb dazu. Der Bau von Eigentumsmaßnahmen sorgte dafür, dass die GAG diese auch selbst verwaltete, ein weiteres Aufgabengebiet. Im Jahr 2001 entstanden die Fachbereiche, wie wir sie heute kennen, und ich wurde Leiterin des Fachbereichs 3.
GAG: Wenn Sie auf die letzten 40 Jahre zurückblicken, was waren die Highlights?
Sonja Müller-Zaman: Eigentlich hatte jedes Jahrzehnt seine herausragenden Projekte. Die GAG war ihrer Zeit oft voraus. Ich bin auch sehr glücklich darüber, was sich in den letzten Jahren entwickelt hat und was noch entstehen wird.
GAG: Herr Cammalleri, am 1. Mai übernehmen Sie die Aufgaben von Sonja Müller-Zaman. Welchen beruflichen Hintergrund haben Sie?
Rosario Cammalleri: Ich bin sehr stolz darauf, quasi ein „Eigengewächs“ der GAG zu sein. Ich habe 2007 meine Ausbildung zum Immobilienkaufmann hier begonnen und habe im Anschluss daran innerhalb des Unternehmens mehrmals die Aufgaben gewechselt. Ab dem 1. Januar 2017 war ich dann Teamleiter der WEG-Verwaltung.
GAG: Welche Schwerpunkte gibt es im Fachbereich und welche Herausforderungen kommen auf Sie und Ihr Team zu?
Rosario Cammalleri: Grundstücksverwaltung und Projektentwicklung sind die Kernaufgaben des Bereichs, Eigentumsverwaltung und Vertrieb sollen weiter gestärkt werden. Grundstücke sind rar. Wenn wir weiter neu bauen wollen, müssen wir passende Lösungen finden und Grundstücke entwickeln. Hier hat mein Fachbereich eine wichtige Aufgabe in der Beurteilung. Und natürlich denke ich an das Quartier an der Helmut-Kohl-Allee als größtes Zukunftsprojekt, da wollen wir der Stadt als zuverlässiger Partner zur Seite stehen.



