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Das Tor zum Rosenhof

© Ben Pakalski

Modernisierung Blücherstraße 51, 53 und 55

Wer vom Herz des Hemshofes, dem Gördelerplatz, aus abbiegt in die Blücherstraße, der trifft gleich rechter Hand auf ein Gebäudeensemble aus den 20er Jahren. Es öffnet den Zugang zu der dahinterliegenden kleinen Siedlung, dem so genannten „Rosenhof“. Auf den ersten Blick erscheinen die drei Häuser unauffällig, wer genauer hinschaut entdeckt jedoch schöne Baudetails: ein kleiner Erker, halbrunde Fenster, Wandfriese.

Verschiedentlich hatte die GAG hier in den vergangenen Jahren schon Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt, Fenster ausgetauscht, Kellertüren erneuert oder auch Putzschäden beseitigt. Jetzt stehen umfangreichere Maßnahmen an: Das Dach soll erneuert, die Fassade instand gesetzt und die obere Geschossdecke gedämmt werden. Außerdem plant die GAG de

n Austausch der Fenster mit den dazugehörigen Klappläden und die komplette Umstellung der Gasetagenheizung auf Zentralheizung mit Anschluss an das Fernwärmenetz und zusätzlicher elektrischer Warmwasserbereitung.

„Bei der Planung und Durchführung dieser Maßnahme arbeiten wir eng mit dem

Architekturbüro Magin aus Ludwigshafen zusammen. Die drei Gebäude stehen zwar

nicht unter Denkmalschutz, wir werden jedoch mit besonderer Sensibilität an die Außenhülle herangehen, um den Charakter des Ensembles zu erhalten. Für die Fassade gibt es bereits ein Farbkonzept, dass sich sehr an den ursprünglichen Rot-

und Beigetönen orientiert “, so GAG-Teamleiter Uwe Schellenberger. „Der Austausch

der Fenster und besonders der Heizung ist für die Mieter immer mit Lärm und Dreck in den Wohnungen verbunden, denn die Arbeiten werden ja im bewohnten Zustand durchgeführt. Wir beauftragen aus diesem Grunde Firmen, mit denen wir seit Jahren gute Erfahrungen gemacht haben und die im Rahmen des Möglichen versuchen Rücksicht auf die Bewohner zu nehmen. Wenn alles fertig ist, können die Bewohnern dafür auch mit deutliche geringerem Energiebedarf rechnen“, so GAG-Projektleiter Hans-Jürgen Lenz. Mit Bastian Ziebarth ist zudem ein Fachplaner für Heizung/Sanitär aus den Reihen der GAG mit im Boot.

 

Die Arbeiten starteten bereits im Juli und sollen Ende des Jahres abgeschlossen sein. Insgesamt werden damit 24 Zwei- bis Dreizimmerwohnungen mit insgesamt 1.874 Quadratmetern Wohnfläche auf neuen Stand gebracht. Die Einzelwohnungen haben Größen zwischen 66 bis 78 Quadratmetern. Die GAG rechnet aktuell mit Baukosten in Höhe von 1,1, Millionen Euro. Im Hemshof besitzt die GAG insgesamt 1.356 Wohneinheiten und 36 Gewerbeeinheiten. Der größte Teil der Häuser stammt aus den 70er und 80er Jahren, darunter auch experimentelle Wohnprojekte, wie in der Bürgermeister-Grünzweig-Straße, Studentenwohnungen, Mehrgenerationenwohnen und mehrere Kitas. Die Gebäude in der Blücherstraße sind die ältesten im Bestand der GAG.